Ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Frauen gewinnen an Präsenz. Also an medialer Präsenz.

– «Die meisten Frauen nehmen noch immer den Namen ihres Mannes an»
– «Pfister will Rentenalter 65 für Frauen»
– «Dem Lohnrückstand der Frauen auf der Spur»
– «Einzelfall Stadtpräsidentin: Weshalb kaum Frauen an der Spitze von Schweizer Städten stehen»
– «Grossbanken erklären Lohnunterschiede mit Mangel an Top-Frauen»
– «Frauen im Militär sind nicht automatisch Kampflesben»

Das ist nur eine kleine Auswahl an Headlines der vergangenen Wochen aus der Schweizer Tagespresse. Die Rolle der Frau ist in Bewegung, das Thema Gleichstellung taucht in den unterschiedlichsten Kontexten auf. Wir finden das gut.

Es gab allerdings eine Headline, die uns irritierte. «Frauen kaufen vermehrt Schusswaffen», vermeldeten Medien unlängst. Ist das jetzt ein Aufruf an die Waffenindustrie, sich dieser Zielgruppe stärker zuzuwenden? Oder ein Signal an die Gesellschaft, dass man jetzt auch Angst vor Frauen haben sollte? Man weiss es nicht.

Der Gedanke, der uns in den Sinn kam, war ein anderer: So sehr wir es unterstützen, dass Frauen mit Männern in allen möglichen Bereichen gleichziehen – der Besitz einer Waffe ist jetzt nicht unbedingt das, was an erster Stelle steht.


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