Murmeltiere, Siebenschläfer und Bären – um nur ein paar zu nennen – haben sich bereits in den wohlverdienten Winterschlaf begeben. Und wenn man sich aktuell bei seinen Mitmenschen umhört, dann könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass sich auch unsere Spezies diese Ruhephase wünschen würde. «Ich bin froh, wenn das Jahr vorbei ist» – das begegnet einem in diesen Tagen immer wieder. Woran liegt diese Müdigkeit, das Gefühl, dass einem alles zu viel wird und man nur noch schlafen möchte? Verallgemeinerungen sind natürlich immer schwierig, doch was sich allenthalben beobachten lässt, ist der wachsende Druck, zum Jahresende alles noch zu erledigen – und gleichzeitig das neue Jahr bereits durchgeplant zu haben, bevor man sich dem privaten Umfeld und den kulinarischen Köstlichkeiten der festlichen Jahreszeit hingibt. Das macht müde, keine Frage. Doch gleichzeitig nimmt es auch die Vorfreude auf eine Phase, in der sich alle mehr auf Familie und Freunde konzentrieren und sich nicht von der Agenda hetzen lassen. Geniessen wir also diesen Endspurt im Bewusstsein, dass alles, was Freude macht, viel schneller vergeht. «Ich bin müde» steht bei uns in der Redaktion jedenfalls auf dem Index. Wir stimmen uns trotz der hektischen Endphase des Jahres zwischendurch schon einmal mit Guetzli und Glühwein auf unseren kleinen Winterschlaf ein. Denn Vorfreude ist bekanntlich ja die schönste Freude


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