Jedes Jahrzehnt verändert die Welt und damit auch die Finanzmärkte. Vier Themen, die den Beginn der 2020er prägen werden.

Wirtschaft in der Talsohle
Sofern kein exogener Schock auftritt, ist es nicht ausgeschlossen, dass die Wirtschaft in der ersten Hälfte des Jahres 2020 die Talsohle erreicht. Für einen umfassenderen Aufschwung fehlt es jedoch an Staatsausgaben. Zahlreiche Staaten weltweit und vor allem in Europa haben enorme Mittel zur Verfügung, aber ob sich die Regierungen trauen, die Staatsausgaben zu erhöhen, ist ungewiss.

US-Präsidentschaftswahlen
2020 finden in den USA Präsidentschaftswahlen statt – das sagt alles. Ein klareres Bild für eine Beurteilung der Auswirkungen auf die Finanzmärkte erwarten wir nach den Vorwahlen im ersten Quartal. Wir gehen davon aus, dass einige Sektoren attraktive Einstiegsmöglichkeiten bieten werden, allen voran das Gesundheitswesen.

Negative Renditen
Auf dem Höhepunkt der Sorgen um das Wachstum brachten 2019 festverzinsliche Anlagen im Wert von USD 17 Billionen weltweit negative Zinsen ein. Und sofern die Regierungen nicht das magische Allheilmittel zur Ankurbelung der Wirtschaft austeilen, werden negative Zinssätze auch nicht so bald verschwinden. In der Zwischenzeit werden Alternativen zu den renditelosen Anlagen florieren.

Innovative/disruptive Unternehmen                                                    Vorherrschendes Thema ist nach wie vor die Marktführerschaft innovativer/disruptiver Firmen im Unternehmenssektor. Dies zeigt sich auf Sektorebene, auf Marktebene sowie auch in Bezug auf Einzelaktien. Anleger werden entscheiden müssen, welche Ebenen ihren Risiko-Rendite-Anforderungen am ehesten entsprechen.

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Die nächste WOMEN IN BUSINESS Ausgabe wird am 5.11.2020 lanciert
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